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Die Wahlkampfbudgets waren zum Teil bekannt, nun auch die Wahlresultate. Jetzt kann man nachvollziehen: Wer hat was aus dem Franken herausgeholt? Die Spannweite reicht von null bis mehr als zehn Franken.

Von Stefan Millius
Publiziert am 10. März 2019

Rund 4 Franken musste Kronfavorit Benedikt Würth (CVP) pro Wählerstimme auslegen. Er hat gemäss eigenen Angaben rund 150’000 Franken in den Wahlkampf investiert und damit 37’613 Stimmen geholt.

In dieser Rechnung sehr effizient unterwegs war Mike Egger (SVP). Er hat stets von einem Wahlbudget von knapp 5000 Franken gesprochen und 18’947 Wähler auf seine Seite geholt. Macht unterm Strich etwa 0,26 Franken für jede Stimme.

Relativ gesehen am meisten hat der parteilose Kandidat Alex Pfister investiert. Er landete mit 1883 Stimmen am Schluss der Rangliste, liess sich das Ganze aber 20’000 Franken kosten. Umgesetzt bedeutet das, dass er sich jede Stimme 10.60 kosten liess.

Einen knappen Franken pro Stimme kostete der erste Wahlgang den Kandidaten der Grünen, Patrick Ziltener, der 9000 Franken einsetzte und 8236 Stimmen holte. Rund 2,5 Franken investierte die Parteilose Sarah Bösch angesichts eines Budgets von 7000 Franken und 2693 Wählern.

Andreas Graf von den Parteifreien deklamiert, keinen Rappen in die Wahlen investiert zu haben. Damit holte er immerhin 2242 Stimmen. Quasi eine positive Bilanz, wenn auch ohne Auswirkungen auf das Resultat.

Und Susanne Vincenz-Stauffacher? Sie verzichtete darauf, eine exakte Angabe über ihre Wahlkasse zu machen und sprach stets einfach von mehreren 10’000 Franken – eine Spannweite von 20’000 bis 99’999 Franken. Über ihre Effizienz bezüglich Franken und Stimmen ist daher nichts zu sagen.

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