Für Mike Egger sind nur wenige Aufgenommene «echte» Flüchtlinge nach Massgabe der UNO-Flüchtlingskonvention. Das Asylwesen entferne sich so immer mehr vom Zweck, Verfolgten Schutz zu gewähren. Er regte darum zu einer Standesinitiative für eine Neuordnung der Schweizer Asylpolitik an, mit der die Kantonsregierung in Bern vorstellig werden soll. Nach Eggers Vorstellungen sollten Asylgesuche nur noch in den Konfliktländern selbst sowie in deren Nachbarländern eingereicht werden können.

Zu prüfen wären sie dann vom (Schweizer) Staatssekretariat für Migration und vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge vor Ort in von der UNO betriebenen Flüchtlingslagern. Erst nach einem positiven Bescheid wäre dann eine Weiterreise in die Schweiz möglich. (mt)