T. GALLEN. Die St. Galler SVP-Politiker Lukas Reimann und Mike Egger haben einen «Massnahmenkatalog gegen religiösen Extremismus» vorgestellt. Unter anderem fordern sie ein Verbot des Islamischen Zentralrats.12.2.2015, 02:36 Uhr

ST. GALLEN. Die St. Galler SVP-Politiker Lukas Reimann und Mike Egger haben einen «Massnahmenkatalog gegen religiösen Extremismus» vorgestellt. Unter anderem fordern sie ein Verbot des Islamischen Zentralrats. Die Anschläge in Paris hätten es gezeigt: In Europa herrsche eine «akute Bedrohung» durch religiöse Extremisten, sagt SVP-Kantonsrat Mike Egger.

Parteikollege und Nationalrat Lukas Reiman hält fest, in der Schweiz gebe es laut den Bundesbehörden rund 2000 radikale Moslems, die bereit seien, ihre Ideologie mit Gewalt durchzusetzen. Bund und Kantone brauchten ein konkretes Konzept für den Umgang mit dieser Gefahr. Darum hat das Duo einen Massnahmenkatalog mit Forderungen in den Bereichen Sicherheit und Integration ausgearbeitet. Der Katalog soll zunächst als Leitlinie für politische Vorstösse dienen. (av) • LOKAL 7