KANTONSRAT. Der Bernecker SVP-Kantonsrat Mike Egger kritisiert in einer Interpellation, dass Sozialhilfeempfängern das Auto nicht generell verboten wird.

27.11.2014, 02:34 Uhr

KANTONSRAT. Der Bernecker SVP-Kantonsrat Mike Egger kritisiert in einer Interpellation, dass Sozialhilfeempfängern das Auto nicht generell verboten wird.

Für Egger ist das Auto ein teures Luxusgut. Betriebs- und Unterhaltskosten würden oft massiv unterschätzt. Er stört sich darum daran, dass Sozialhilfeempfängern das Auto nicht generell verboten wird. Er will nun von der Regierung wissen, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang der Steuerzahler für Fahrzeugkosten von Sozialhilfeempfängern aufkommt.

Während Egger einerseits den von der Sozialhilfe Unterstützten das Autofahren verbieten möchte, machte er sich andererseits dafür stark, dass Autopendlern der Steuerabzug für die Berufswegkosten nicht gekürzt wird. «Nicht jedermann hat die Möglichkeit, den öffentlichen Verkehr zu benutzen», argumentierte er da, «manche Leute sind auf das Auto angewiesen.» (mt)